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Hammock Cradle Mückennetz onewind

onewind Hammock Cradle Mückennetz

Ruhe vor den Plagegeistern
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Wer schon mal im Hochsommer in der Hängematte lag und sich die halbe Nacht gegen Mücken gewehrt hat, kennt das Problem. Irgendwann reicht ein Kopfnetz nicht mehr — vor allem dann nicht, wenn man sich abends in Ruhe umziehen oder morgens die Klamotten sortieren will, ohne dabei gestochen zu werden. Genau dafür habe ich mir das onewind Hammock Cradle Mückennetz zugelegt, und es hat sich als einer der sinnvollsten Ausrüstungsgegenstände in meinem Hängematten-Setup herausgestellt.

Aufbau und Material
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Das Netz wird über einen U-förmigen Reißverschluss an der Hängematte befestigt und passt auf 11- und 12-Fuß-Modelle von onewind. Zusätzlich gibt es Snap-Buttons für die Ridgeline, die das Ganze stabil halten. Der Aufbau dauert vielleicht zwei Minuten — Reißverschluss einfädeln, Buttons drücken, fertig. Das Mesh besteht aus No-see-um-Gewebe mit 1600 Maschen pro Quadratzoll, da kommt wirklich nichts durch. Selbst die kleinen Kriebelmücken bleiben draußen. Der Boden ist aus 40D Nylon Ripstop gefertigt und fühlt sich robust an, ohne dabei übermäßig schwer zu sein. Praktisch finde ich das Reißverschluss-Fach im Boden, in dem ich abends Schuhe, Socken oder die Stirnlampe verstaue — alles geschützt und griffbereit.

Kompakt verpackt: das Bugnet im Packsack
Kompakt verpackt: das Bugnet im Packsack
Aufbau: Bugnet einhängen, Reißverschluss sichtbar
Aufbau: Bugnet einhängen, Reißverschluss sichtbar

Im Einsatz
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Genial um sich in Ruhe ohne Mückenstiche umzuziehen und auch die Ausrüstung und Klamotten vor Zecken in der Nacht zu schützen!

Was mich am meisten überzeugt hat: Das Mückennetz schafft einen geschlossenen Raum rund um die Hängematte. Ich kann mich in Ruhe umziehen, ohne dass mir dabei Mücken oder Zecken an die Wäsche gehen. Gerade in zeckenreichen Gebieten ist das Gold wert — Klamotten und Ausrüstung sind über Nacht geschützt, und morgens muss ich nicht alles absuchen. Mit 600 Gramm und einem Packmaß von 14 mal 28 Zentimetern fällt das Netz im Rucksack kaum auf. Klar, es ist ein zusätzlicher Ausrüstungsgegenstand, aber wer regelmäßig in der Hängematte schläft und Probleme mit Insekten hat, wird den Mehrwert schnell zu schätzen wissen. An kühlen Herbstabenden, wenn keine Mücken fliegen, lasse ich es auch mal zu Hause — es ist kein Muss für jede Tour, aber von Mai bis September will ich es nicht mehr missen.

Morgen im Bugnet: Hängematte mit Tarp im Birkenwald, Rucksack davor
Morgen im Bugnet: Hängematte mit Tarp im Birkenwald, Rucksack davor
Hängematte mit Bugnet am See – Eingang offen, Blick aufs Wasser
Hängematte mit Bugnet am See – Eingang offen, Blick aufs Wasser

Fazit
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Das onewind Hammock Cradle Mückennetz löst ein konkretes Problem zuverlässig und ohne Kompromisse. Wer ein Hängematten-Setup von onewind nutzt und im Sommer unterwegs ist, bekommt hier einen durchdachten Insektenschutz, der gleichzeitig als geschützter Stauraum funktioniert. Für Leute, die nur gelegentlich in der Hängematte übernachten oder selten Probleme mit Insekten haben, ist die Anschaffung weniger dringend. Für mich gehört es mittlerweile zur Standardausrüstung.

Technische Details

  • Boden: 40D Nylon Ripstop
  • Mesh: No-see-um, 1600 Maschen/Quadratzoll
  • Gewicht: 600 g
  • Packmaß: Ø14 cm × 28 cm
  • Befestigung: U-Reißverschluss für 11'/12' Hängematten
  • Ridgeline-Fixierung: Snap-Buttons
  • Bodenfach mit Reißverschluss

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