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Erste Hängematte-Übernachtung | onewind Doppellagen-Hängematte mit Underquilt | solo | ohne Worte

·601 Wörter·3 min

Irgendwann ist immer das erste Mal. Nach unzähligen Nächten auf dem Boden, auf Isomatten, in Zelten, unter Tarps, habe ich mich endlich dazu durchgerungen, eine Nacht zwischen zwei Bäumen zu verbringen. Meine allererste Hängematten-Übernachtung. Kein Gerede, kein Kommentar, nur die Geräusche des Waldes und der ruhige Rhythmus eines Solo-Trips.

Mit schwerem Rucksack auf dem Hügel
Mit schwerem Rucksack auf dem Hügel

Camp aufschlagen zwischen den Bäumen
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Einen Platz für ein Hängematten-Camp zu finden, ist eine andere Übung als einen Zeltplatz auszuwählen. Statt nach ebenem Boden sucht man nach zwei soliden Bäumen im richtigen Abstand. Als ich meine beiden gefunden hatte, spannte ich die Doppellagen-Hängematte von onewind auf. Die doppelte Stofflage ist entscheidend: Sie bildet eine Tasche für die Isolation von unten, was das gesamte Schlafsystem deutlich effizienter macht, als eine Isomatte in eine einlagige Hängematte zu quetschen.

onewind Hängematte und Underquilt in ihren Packsäcken, bereit zum Aufbau
onewind Hängematte und Underquilt in ihren Packsäcken, bereit zum Aufbau

Der entscheidende Teil war aber der Underquilt von onewind. Wer noch nie in einer Hängematte geschlafen hat, sollte wissen: Die Kälte kommt von unten, nicht von oben. Der Körper drückt jede Isolation zwischen sich und dem Hängemattenstoff zusammen, die Luft darunter bleibt ungeschützt. Ein Underquilt umschließt die Hängematte von außen und hält eine aufgebauschte Isolationsschicht genau dort, wo sie gebraucht wird. Zusammen mit meinem Carinthia TSS Innenschlafsack obendrauf war das Setup erstaunlich warm und bequem.

Die onewind Doppellagen-Hängematte wird zwischen zwei Buchen im herbstlichen Wald eingehängt
Die onewind Doppellagen-Hängematte wird zwischen zwei Buchen im herbstlichen Wald eingehängt

Zusätzlich hatte ich meine Exped Synmat UL als Reserve dabei. Manche würden sagen, das ist übertrieben, aber bei der ersten Hängematten-Nacht wollte ich kein Risiko eingehen. Lieber ein bisschen mehr tragen als um drei Uhr morgens frierend daliegen und seine Entscheidungen bereuen.

Der onewind Underquilt von außen an der Hängematte
Der onewind Underquilt von außen an der Hängematte

Einfaches Essen, ehrlicher Genuss
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Dieser Trip war nichts für Gourmet-Küche. Das Essen war bewusst simpel: Fast Food, Wald-Edition. Schnell zubereitet, leicht aufgeräumt, mehr Zeit zum Dasitzen und die Umgebung aufnehmen. In meiner Titan-French-Press habe ich Wasser für Kaffee erhitzt und mit dem Titan-Spork gegessen. Kein aufwendiges Kochen, kein Abwasch, nur Wärme in der Tasse und genug Energie zum Weitermachen.

Reisgericht mit Tomaten und frisch gebrühter Kaffee aus der French Press
Reisgericht mit Tomaten und frisch gebrühter Kaffee aus der French Press

Der Abend legte sich still über den Wald. Ohne Gespräche oder Kommentare, die die Stille füllen, nimmt man Dinge anders wahr. Wie das Licht durch das Blätterdach wandert. Das leise Knarzen der Aufhängung, wenn man sich in der Hängematte dreht. Der Moment, in dem der Körper endlich die Anspannung loslässt und man in den Stoff sinkt.

Wie schläft es sich in der Hängematte?
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Habe ich gut geschlafen? Besser als erwartet, ehrlich gesagt. Ich hatte Gemischtes gehört: Leute, die vom Hängematten-Komfort schwärmen, andere, die über Enge oder Rückenschmerzen klagen. Die diagonale Liegeposition in der onewind-Hängematte sorgte für eine überraschend flache Schlafposition, und mit dem Underquilt unten und dem Schlafsack oben war die Temperatur nie ein Problem.

Morgen-Kaffee mit der Bestargot French Press, im Hintergrund Hängematte und Underquilt
Morgen-Kaffee mit der Bestargot French Press, im Hintergrund Hängematte und Underquilt

Für die morgendliche Kälte lagen die Fält Guide Handschuhe von Hestra griffbereit, dazu trug ich die Fleecejacke von Helikon-Tex als Midlayer. Hose und Stiefel hielten beim Aufbau auf dem feuchten Boden durch wie immer.

In einer Hängematte aufzuwachen ist ein anderes Gefühl. Da ist ein sanftes Schaukeln, ein Eindruck von Geborgenheit statt von hartem Boden unter dem Rücken. Ich habe Kaffee gemacht, langsam zusammengepackt und bin mit einer stillen Zufriedenheit losgelaufen. Erste Hängematten-Übernachtung, definitiv nicht die letzte.

Für alle, die es selbst ausprobieren wollen: Fangt mit guter Isolation von unten an. Das ist die eine Variable, die über Erfolg oder Frust entscheidet. Alles andere lässt sich improvisieren.


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