Endlich Schnee! Als die erste richtige Schneedecke kam, gab es für Stefan und mich kein Halten mehr. Rucksäcke gepackt, raus in den Wald, Übernachtung in der Hängematte — mitten im Winter. Es gibt wenig, das so reizvoll ist wie ein verschneiter Wald: die Stille, das Knirschen unter den Schuhen, die Art, wie alles zur Ruhe kommt. Wir hatten darauf gewartet, und als es soweit war, ging es sofort los.

Camp aufbauen im Schnee#


Als Erstes haben wir einen Gemeinschaftsbereich eingerichtet. Ein Tarp über der Sitzfläche und Feuerstelle — ein geschützter Platz zum Kochen, Reden und Genießen, ohne dabei eingeschneit zu werden. Danach hat sich jeder um sein eigenes Hängematten-Setup gekümmert.

Das Spannende an diesem Overnighter: Stefan und ich nutzen komplett unterschiedliche Hängematten-Systeme. Ich hatte meine onewind Doppellagen-Hängematte dabei, kombiniert mit dem onewind Underquilt und der onewind Blanket als obere Isolierung. Darüber hing das onewind Hexagon Tarp, um den Schnee abzuhalten. Für die kältesten Stunden der Nacht hatte ich zusätzlich meinen Carinthia Multicam Black Schlafsack in der Hängematte — eine Kombination, die sich als erstaunlich warm erwiesen hat, selbst als die Temperaturen deutlich unter null fielen.
Stefan setzte auf sein Warbonnet Ridgerunner mit dem Lynx Underquilt und dem markanten Superfly Tarp in Bushwack Camo. Der Ridgerunner ist eine Bridge-Hängematte, die eine deutlich flachere Liegeposition bietet als das Gathered-End-Design der onewind. Es war klasse, beide Systeme nebeneinander zu haben und zu vergleichen, wie sie mit den gleichen Winterbedingungen klarkommen.


Bohneneintopf am Feuer#
Als das Camp stand, ging das Feuer an — und damit das eigentliche Highlight jeder Winterübernachtung: ein ordentliches warmes Essen. Wir haben einen deftigen Bohneneintopf mit viel Gemüse und Räuchertofu gekocht — simpel, sättigend und genau das Richtige, wenn die Kälte kommt. Gekocht wurde im SilverAnt Titantopf, der schnell heiß wird und kaum etwas wiegt. Die Gewürze hatten wir in einer Nordic Wolf Leder-Gewürztasche dabei, und für die Vorbereitung kam der Nordic Wolf Multifunktions-Lederbehälter zum Einsatz — beides solide Teile, die am Lagerfeuer einfach passen. Wer bei Nordic Wolf stöbern will: mit dem Code KAPPE gibt’s 10 % Rabatt auf alles.

Der Eintopf war wärmend und richtig lecker. Und später, als die Kamera aus war, gab es noch den ein oder anderen Glühwein — der perfekte Abschluss eines verschneiten Abends im Wald.
Kalte Nacht, warmer Morgen#

Die große Frage beim Hängematten-Camping im Winter ist immer: Wird es warm genug? Diesmal war die Antwort bei beiden Setups ein klares Ja. Der onewind Underquilt hat seinen Job hervorragend gemacht, und der zusätzliche Schlafsack gab mir einen komfortablen Puffer gegen die Kälte. Stefan berichtete das Gleiche von seinem Warbonnet-Setup — der Lynx Underquilt hielt die Kälte die ganze Nacht zuverlässig ab.
Aufwachen in einem verschneiten Wald im Morgenlicht ist schwer zu toppen. Es gibt eine Stille beim Wintercamping, die man in keiner anderen Jahreszeit bekommt. Das Feuer war schnell wieder an, Kaffee wurde gekocht, und wir haben uns Zeit gelassen beim Zusammenpacken — kein Stress, kein Plan, einfach zwei Freunde, die den Wald in seiner ruhigsten Form genießen.


Weitere Eindrücke aus dem Camp
Wer mit dem Gedanken spielt, im Winter in der Hängematte zu übernachten: Dieser Trip war der Beweis, dass es funktioniert — und zwar richtig gut. Mit der richtigen Isolierung von unten und einem soliden Tarp darüber ist die Hängematte im Schnee genauso tauglich wie ein Zelt. Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung: ein zuverlässiger Underquilt, ein guter Schlafsack als Backup und ein Tarp, das tief genug abgespannt ist, um Wind und Schnee abzuhalten.
Schnee im Wald, warmes Feuer, gutes Essen und eine Nacht zwischen den Bäumen — viel besser wird’s nicht.


