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Nordic Wolf Lavvu Camp im Wald | Raido, Loki & Tyr im Wald | Lagerfeuerküche

Schon beim Ankommen war klar, was der Tag bringen würde: Zelte aufbauen, Feuer machen, gut essen. Wir waren zu dritt unterwegs und hatten drei sehr unterschiedliche Nordic Wolf Lavvu-Unterkünfte im Gepäck. Genau die Mischung, auf die ich mich gefreut hatte.

Das Tyr wird als erstes aufgebaut
Das Tyr wird als erstes aufgebaut

Ankommen im Wald und das Camp aufbauen
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Wir hatten das Raido als kompaktes 2-Personen-Canvas-Zelt dabei, dazu die beiden Lavvus Loki und Tyr. Beim Aufbau merkt man schnell, wie sehr Material und Form den Ablauf beeinflussen. Das Raido steht zügig und bietet einen geschützten Rückzugsort, während Loki und Tyr diese typische Lavvu-Atmosphäre schaffen, die ein Waldcamp sofort gemütlicher macht.

Das Tyr bekommt seine Form
Das Tyr bekommt seine Form
Raido, Loki und Tyr stehen noch nicht alle
Raido, Loki und Tyr stehen noch nicht alle

Wir haben uns Zeit gelassen, die Flächen sauber auszuwählen und die Zelte ordentlich auszurichten. Den Boden lesen, das Camp sinnvoll setzen, stabil verankern. Im Wald macht ein durchdachter Aufbau oft den Unterschied zwischen entspanntem Abend und unnötigem Nachjustieren in der Nacht.

Feuerholz, Feuerstelle und Lagerfeuerküche
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Nach dem Aufbau ging es ans Feuerholz. Die Spannsäge hat dabei gut funktioniert, zügig auf passende Längen, ohne viel Aufwand. Sobald genug Holz lag, haben wir die Feuerstelle aus Steinen gebaut und das Feuer kontrolliert aufgezogen.

Steaks in der Jägerpfanne aus Carbonstahl, direkt über der Glut
Steaks in der Jägerpfanne aus Carbonstahl, direkt über der Glut

Abends wurde gekocht: Steaks in der Jägerpfanne aus Carbonstahl, dazu Pfefferbutter, angebratene Paprika und Ofenkartoffeln mit Quark. Die Gewürztasche lag griffbereit daneben, kein Suchen in Taschen, alles sofort zur Hand. Genau diese Lagerfeuerküche ist das, wofür ich Bushcraft-Touren mache: wenig Lärm, gutes Essen, Feuer.

Wenn das Feuer runtergebrannt ist, übernimmt die Laterne. Der Abend zieht sich, und das ist gut so
Wenn das Feuer runtergebrannt ist, übernimmt die Laterne. Der Abend zieht sich, und das ist gut so

Ruhiger Morgen, kräftiges Frühstück und geordneter Abbau
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Der Morgen war kühl und still. Das Feuer lief diesmal über den X-Fire 19, was das Nachlegen deutlich angenehmer macht als auf blankem Boden. Das Canvas-Zelt hält die Nachttemperaturen gut ab, und wenn man morgens aus dem Loki herauskrabbelt und der Atem dampft, will man eines: so schnell wie möglich ein Feuer.

Morgens am X-Fire, Feuer kommt gleich
Morgens am X-Fire, Feuer kommt gleich

Bevor das Frühstück anfing, habe ich noch ein paar Feathersticks geschnitzt und das Feuer neu aufgezogen. Draußen fängt man so an: erst Feuer, dann Kaffee, dann der Rest. Die anderen zwei haben sich derweil gestreckt, Holz nachgelegt und nichts gesagt. So sieht ein guter Morgen im Bushcraft-Camp aus.

Feathersticks für den Morgenstart
Feathersticks für den Morgenstart
Firesteel, Feathersticks, fertig
Firesteel, Feathersticks, fertig

In der Pfanne landeten Speck, Kartoffeln und Eier. Simpel, aber draußen schmeckt das immer besser als zuhause. Wahrscheinlich liegt es an der kalten Luft, dem Hunger und der Arbeit davor. Wir haben uns Zeit gelassen, nachgefüllt, noch einen Kaffee gemacht. Kein Grund zur Eile.

Speck, Kartoffeln, Eier. Draußen reicht das völlig
Speck, Kartoffeln, Eier. Draußen reicht das völlig
Frisches Steak in der Eisenpfanne
Frisches Steak in der Eisenpfanne

Dann kam der Abbau. Den Platz vollständig kontrolliert, Restmaterial aufgenommen, die Feuerstelle zurückgebaut. Leave No Trace nicht als Konzept, sondern als Ablauf. So, wie wir es selbst vorfinden möchten.

Abbau läuft. Feuerstelle wird zurückgebaut
Abbau läuft. Feuerstelle wird zurückgebaut

Danke an meine zwei Kumpel für diese Tour. Solche Overnighter machen alleine Spaß, zu dritt noch mehr.

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