Es gibt Touren, die einen daran erinnern, warum man überhaupt angefangen hat, in den Wald zu gehen. Diese hier war so eine. Zusammen mit Flo (@naturabenteuer), Bernd (@rheinlandoutdoor) und Patrick (@Naturedog) ging es tief in den Wald für eine Übernachtung unter freiem Himmel. Kein fester Plan, keine Eile — nur vier Leute, schwere Rucksäcke und die Aussicht auf ein Lagerfeuer-Essen.

Camp aufbauen im Moos#


Wir fanden einen wunderschönen Platz: dichtes Moos am Boden, hohe Bäume als natürliches Dach und eine alte Feuerstelle, die auf uns wartete. Perfekt. Während die anderen anfingen, Holz zu sammeln und Stämme zu sägen, baute ich mein Schlafsystem auf. Bei Gruppentouren setze ich auf den Carinthia Observer Plus als Biwaksack, kombiniert mit dem Carinthia TSS Innenschlafsack und dem TSS Außenschlafsack in Multicam Black — ein modulares System, das ich je nach Jahreszeit anpassen kann. Darunter lag die bewährte Bundeswehr Elefantenhaut als Unterlage und die Exped Synmat UL für zusätzlichen Komfort. Einer der Jungs stellte das Poncho Canvas Zelt von Nordic Wolf auf — schnell aufgebaut und erstaunlich geräumig für das, was es ist.

Bei der Kleidung trug ich die Helikon-Tex Alpha Tactical Grid Fleece Jacke über einer Basisschicht, die UF Pro P-40 All-Terrain Hose und meine bewährten Lowa Renegade GTX Mid Wanderstiefel. Eine solide Kombination für kühle Herbsttemperaturen.
Pilze suchen, Wasser filtern und Kochen am Feuer#


Als das Camp stand, gingen wir Pilze sammeln. Der Wald lieferte — wir fanden eine ordentliche Ausbeute, die später in unseren Wraps landen sollte. Es gibt kaum etwas Besseres, als durchs Unterholz zu streifen, den Blick am Boden, und zu diskutieren, ob etwas essbar ist oder nicht. Immer mit jemandem absprechen, der sich wirklich auskennt.
Wasser holten wir aus einem nahen Bach. Ich filterte es und füllte es in den Hydrapak Seeker 3L Wasserbeutel und eine Nalgene Everyday Oasis Flasche. Sein eigenes Wasser im Wald zu filtern gehört zu den Bushcraft-Grundlagen, die nie langweilig werden — es hat etwas zutiefst Befriedigendes.

Am Abend knisterte das Feuer ordentlich. Wir heizten die Stabilotherm Jägerpfanne XL auf — eine Gusseisenpfanne, die schwer zu tragen ist, aber am Lagerfeuer absolut unschlagbar. Die Wraps waren schnell zusammengestellt: Tortillas, gebratene Pilze, etwas Gemüse und Gewürze. Einfach, sättigend und unfassbar gut, wenn man nach einem langen Tag draußen auf einem Baumstamm sitzt. Im SilverAnt Titan Bushcraft Kettle kochte ich Wasser für Tee und Kaffee, gegessen wurde mit dem Titan Spork — leicht und quasi unzerstörbar. Mein Opinel N08 Karbonmesser erledigte alles von Pilze schneiden bis Anzündholz vorbereiten.
Am Feuer und in die Nacht#

Nach dem Essen saßen wir um die Flammen, redeten, lachten und schauten den Funken zu, wie sie ins dunkle Blätterdach aufstiegen. Gruppentouren wie diese haben eine besondere Energie — man tauscht Geschichten aus, lernt neue Tricks und genießt einfach das Draußensein fernab von allem. Patrick, Flo und Bernd sind alle erfahrene Outdoor-Leute, der Wissensaustausch allein war den Trip wert.
Der Morgen kam leise. Wir packten zusammen, stellten sicher, dass die Feuerstelle kalt war, und hinterließen den Platz sauberer als wir ihn vorgefunden hatten. Leave No Trace ist kein Slogan — es ist die Art, wie wir sicherstellen, dass diese Plätze auch für die nächste Generation erhalten bleiben.



Weitere Eindrücke aus dem Camp
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Wenn du die komplette Tour ansehen möchtest, findest du das Video hier: https://youtu.be/N7eDcrlyWyg.

